Polfilter simulieren

Heute mal ein Photoshop-Tip für knackige Urlaubsfotos. Vielleicht wollt Ihr eure Fotos vom letzten Urlaub ja auch so bunt und frisch erscheinen lassen, wie ihr euch damals sicher gefühlt habt 🙂

Fotografen nutzen für solche Zwecke gerne einen Polfilter auf dem Objektiv. Der wird u.a. eingesetzt, um das Blau des Himmels und die Wolkenzeichnung zu verstärken, bzw. zu verbessern. Viele Filter, die in der analogen Fotografie eingesetzt wurden, lassen sich digital recht gut simulieren, so auch der Polfilter.

Hier erst mal das Ausgangsbild:

Polfilter_01-Vorher

Dann werft mal einen Blick in den Korrektur-Dialog Tiefen/Lichter. Vor allem wenn es um eine intensivere Darstellung von Wolkenstrukturen geht, ist dieser Menübefehl Gold wert.

Um die volle Funktionalität nutzen zu können, müssen in dem Dialogfeld die „Weiteren Optionen“ aktiviert sein. Stellt für unser Beispiel die Stärke für Tiefen auf ca. „20“, hier sollen die dunklen Bildbereiche nur ein wenig aufgehellt werden. Die Stärke der Lichter erhöht Ihr hingegen auf etwa 40-50, wobei die Tonbreite 25% betragen sollte. Um den „Heiligenschein“ über dem Hügel los zu werden, setzt ihr den Radius bei den Lichtern auf etwa 140 px.

Polfilter_03

Es ist erstaunlich, wie lebendig Wolken auf einmal wirken können.

Polfilter_02-Nachher

Have Fun!